AUS für die BoerseARD: Bild von Gerd Altmann auf Pixabay
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Ade BoerseARD: Journalist Andreas Braun spricht über mehr als 20 Jahre Finanzberichterstattung

von Andreas Bernstein

Es gibt kaum ein Wirtschaftsthema aus den letzten Jahrzehnten, welches Andreas Braun nicht als Journalist miterlebt oder inhaltlich begleitet hat. Sein Fazit nach Deutsche Bank TV, Deutsche Börse, Sharper und BoerseARD fällt entsprechend ausführlich aus. In diesem Podcast durfte ich einige dieser Facetten ansprechen und ihm ein paar persönliche Antworten zum Thema Geldanlage entlocken.

Die Formate wandeln sich, der Journalismus bleibt

Ende des vergangenen Jahres wurde das Portal der BoerseARD abgeschaltet und ging inhaltlich im Ressort der Tagesschau auf. Diese Entwicklung ist aus meinem Blickwinkel nicht nachvollziehbar. Gerade vor dem Hintergrund steigendem Interesses am Thema Finanzen in der Bevölkerung mit dem „Zwang“ zur privaten Altersvorsorge. Die Berichterstattung der BoerseARD gehörte für mich zu einem wichtigen und vor allem objektiven Cluster im Finanzbereich.

Damit sind wir gleich bei der Einleitung zum Podcast mit Andreas Braun. Er baute das Portal mit auf und begleitete es bis zum letzten Tag. Etwas wehmütig erschien mir daher der Blick zurück, der jedoch noch viel weiter reichte. Mit den Formaten der Deutschen Bank oder der Deutschen Börse zum Jahrtausendwechsel gab es bereits einige Portale, die ebenfalls nur begrenzt existieren durften. Ist der Wandel der Formate ein natürlicher Prozess?

Es liegt die Frage auf der Hand, ob Andreas Braun über die letzten Jahrzehnte im privaten Umfeld sein Wissen im Wandel einsetzte. Genau diese Neugier an wirtschaftlichen Prozessen und Verzahnungen erlebe ich selbst in meinem Umfeld. Seine Grundlagen dafür wurden bereits im Studium gelegt – wir erfahren hier mehr über den privaten Andreas Braun.

Beständigkeit im Depot: Nachhaltiges Investieren

Die Begeisterung für ein Thema – ob privat oder beruflich – ist im Fall von Andreas Braun in beiden Bereichen deutlich zu spüren und wirft natürlich die Frage auf, welche Finanzprodukte er selbst nutzt und wie man ein Depot nachhaltig aufbauen kann. Dass dies nicht nur ein „Buzzword“ in der heutigen Zeit ist, besprach ich übrigens mit Birgit Wetjen in dieser Podcast-Episode ausführlicher.

Mit Blick auf die Neuausrichtung des DAX und die Erweiterung auf 40 Werte hat mich dieses Thema interessiert. So konnte ich direkt von einem renommierten Finanzjournalisten eine entsprechende Antwort erhalten.

Wir schweiften noch einmal kurz in die Vergangenheit ab, als es um die Anfänge vom „Social Trading“ ging (siehe auch Michael Tomaschek „Social Trading: Alternative bei der Geldanlage?“). Dazu lag mir ein älteres Exemplar seines Buches „Social Trading: Vom Know-how der Champions profitieren“ vor.

Andreas Braun gibt nicht nur zu diesem Thema in diesem Podcast fundierte Antworten, sondern ist demzufolge auch als Autor bekannt. Diese Weitergabe von Wissen ist für mich ebenfalls eine Form der „Nachhaltigkeit“ und bedarf eines gesonderten Absatzes.

Finanzielle Bildung auf dem klassischen Weg

Bevor Du Dir diese Podcast-Episode anhörst, möchte ich noch die neuste Publikation zu dem Thema von Andreas Braun vorstellen. Er war so lieb und hat mir ein Exemplar mit ein paar persönlichen Worten zukommen lassen. Dies hat mich sehr gefreut, wie hier zu sehen ist:

Andreas Braun Buch "Nachhaltig Investieren"
Andreas Braun Buch „Nachhaltig Investieren“

Du erfährst darin auf genau 200 Seiten, wie Du mit ökologischen, ethischen und sozialen Geldanlagen mehr Rendite erzielen kannst. Vom Klimawandel über spezifische Produkte bis hin zu Musterportfolios wird das Thema der Reihe „simplified“ aus dem FinanzBuch Verlag gerecht und findet in meinem großen Bücherregal einen adäquaten Ort.

Nun aber viel Spass beim Podcast mit Andreas Braun und TON ab:

Dein Andreas Bernstein

Titelbild von Gerd Altmann auf Pixabay 

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