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Nach Nasdaq nun auch Rekord im Dow Jones, DAX zum Wochenstart stabil über 25000, Ölpreise steigen, Bitcoin unter Druck

von Andreas Bernstein

Der DAX startet stabil in die neue Woche und kann die 25000 verteidigen. Die erneuten Nasdaq Rekorde führten nun auch zu einem Rekord im Dow Jones, Schwergewichte ziehen den Index, wie wir in den Aktienanalysen aufzeigen.

Nasdaq bleibt der Top Performer

Weitere Rekorde an der Wall Street betreffen nun nicht mehr „nur“ den S&P500 und den Nasdaq, sondern über starke Technologiewerte auch den Dow Jones. Es gelang dem Leitindex am Freitag, die 51.000er-Marke zu erreichen und sich damit erstmals seit Wochen von den 50.000 Punkten merklich abzusetzen. Diesen Schwung nutzt der DAX direkt aus und kann zum Wochenstart die Tiefs des Freitags verteidigen. Ein Anlauf zur 25.200 ist absehbar und damit die Verteidigung der runden Marke von 25.000 Punkten.

Hier hast Du den Blick auf die Indizes im Wochenfazit noch einmal parat:

Schwäche der Kryptos sorgt in diesem Sektor für Umschichtungen. Konkret ist der Bitcoin wieder deutlicher unter 75.000 US-Dollar geworfen worden, da sich eine mögliche EU-Transaktionssteuer und massive Verkäufe in den Krypto-ETFs aus den USA der Vorwoche belastend auswirken.

Etwas fester notiert der Ölpreis zum Wochenstart. Erneute Drohnenangriffe und Abwehrreaktionen in und um den Iran herum führen nicht zur Entspannung und lassen das Warten auf einen verbindlichen Friedensplan in den neuen Monat gehen. Auch wenn US-Präsident Donald Trump dieses Ziel immer wieder als greifbar ausgibt, ist noch keine Unterzeichnung präsentiert worden.

Wirtschaftlich sahen wie in der Vorwoche weiter steigende Inflationsdaten, deren Auswirkungen dann mit Spannung am Freitag zu den Arbeitsmarktdaten noch einmal erwartet werden dürfen. Gern berichten wir wieder LIVE zu den NFPs – sei dabei unter https://www.fit4finanzen/nfp

Mit Blick auf eine mögliche Zinsanhebung durch die EZB analysierten wir auch den Euro-Dollar, der sich jedoch in einer festen Bandbreite ohne große Volatilität bewegt.Alle genannten Underlyings können mit dem Tool NanoTrader oder der WHS-Verbindung zu Tradingview analysiert werden.

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Im zweiten Teil des Videos standen erneut die Tops und Flops der Vorwoche an der Wall Street auf der Agenda. Was ist hier anzumerken?

Tech-Werte ziehen Micron hinterher, Quantencomputing ist stark nachgefragt

Bei den Einzelwerten stand zunächst das 30-prozentige Kursplus von Micron Technology auf der Agenda. Starke Quartalszahlen und ein Ausblick, der weiterhin steigende Preise bei hoher Nachfrage nach Speichermodulen ausgibt, tragen den Aktienkurs in bisher ungeahnte Höhen. Das Unternehmen ist nun sogar in die Liga der Billionen-Marktkapitalisierung neben Apple und Amazon aufgestiegen. Eine Konsolidierung ist technisch notwendig, aber bisher nicht in Sicht.

Ähnlich stark stieg Dell Computer. Die Nachfrage nach Laptops war nicht der Auslöser, vielmehr die Positionierung im KI-Rechenzentren-Business. KI-optimierte Server und Infrastruktur ließen den Umsatz auf 16,1 Milliarden US-Dollar klettern, was einem Plus von 757% gegenüber dem Vorjahr entsprach. Auch der Ausblick stimmte, denn Dell erwartet mittelfristig rund 60 Milliarden US-Dollar KI-Serverumsatz für das Gesamtjahr 2027, was etwa einem Drittel des Konzernumsatzes entspricht.

Hier siehst Du die Tops und Flops aus dem Nasdaq:

Auch im Dow Jones gab es Werte mit zweistelligem Kurszuwachs. Der IT-Gigant IBM führte die Liste an und zeigte mit einem 15 Milliarden US-Dollar Investment in den Bereich des Quantencomputing, dass für die Zukunft vorgesorgt wird und dieser Bereich stark besetzt ist. Damit ist die Aktie aus dem Abwärtstrend ausgebrochen.

Das könnte auch bei Microsoft anstehen, die sich im KI-Bereich weiteres Wachstum sicherten und ansonsten breit aufgestellt sind, um vom weiteren Cloud-Wachstum zu profitieren. In diesem Fahrwasser schaffte es auch Salesforce, den stärksten Druck auf den Aktienkurs zu bremsen. Die Quartalszahlen sahen gut aus, ein Umsatzwachstum von 13 Prozent und ähnlich hohe Zahlen für die Zukunft zeigen konstantes Wachstum auf.

Es gab aber auch Enttäuschungen, wie bei Zscaler, welche im Ausblick leicht enttäuschten und massiv an Wert verloren. Nachbörslich verliert die Aktie rund ein Viertel an Wert. War das gerechtfertigt? Darauf gehen wir ebenso ein, wie auf den Sektor der Ölwerte. Mit Chevron als Vertreter sehen wir hier nachgebende Kurse, je näher ein potenzielles Friedensabkommen mit dem Iran rückt. Dagegen ist jedoch die Dividende hoch und vor allem stabil. Sie wurde zum Vorjahr noch einmal um 8 Prozent angehoben.

Die Tops und Flops aus dem Dow Jones sind hier aufgelistet:

Mit Blick auf die neue Woche haben wir als weiteres Tech-Unternehmen die Broadcom noch analysiert und verweisen auf die Earnings von Palo Alto Networks, Ciena, Docusign und Crowdstrike. Darüber werden wir  in den Einzelformaten genauer berichten. Für die nächste Sendung laden wir Dich erneut kommenden Montag 10.30 Uhr recht herzlich ein unter https://www.fit4finanzen/wochenstart

Wir hoffen, beim bunten Mix an Aktien war auch Dein Favorit dabei.

Melde Dich dazu jetzt schon für die nächste Sendung an!

Weitere Quartalszahlen an der Wall Street

In dieser Woche stehen noch weitere spannende Unternehmen mit Quartalszahlen aus dem zweiten Quartal von der Wall Street auf der Agenda. Hervorzuheben sind Broadcom, Palo Alto Networks, Ciena, Docusign und Crowdstrike. Die genauen Termine kannst Du hier an folgender Aufstellung optisch sehen:

Weitere Werte sind im Video ersichtlich und können sich auch von Dir gewünscht werden.

Alle genannten Aktien kannst Du 𝐨𝐡𝐧𝐞 𝐏𝐫𝐨𝐯𝐢𝐬𝐢𝐨𝐧 𝐛𝐞𝐢 𝐅𝐫𝐞𝐞𝐬𝐭𝐨𝐱𝐱 handeln.

Das Video zur Aktienmarkt-Aktienanalyse

Jeden Montag widmen sich Roland Jegen und Andreas Bernstein dem Aktienmarkt und spannenden US-Aktien näher zu. Diesmal arrangierte ich das folgende Video allein:

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Mehr Informationen

Die Analysen konzentrieren sich dabei sowohl auf Fundamentaldaten als auch auf die Charttechnik.

Was lässt sich im weiteren Verlauf erwarten? Alle Insights erhalten Sie in unserem Video!

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Aktien Research Andreas Bernstein

Risikohinweis für Trader

Jede Investition ist mit Risiken verbunden. Jeder Anleger sollte, wenn möglich mit Hilfe eines externen Beraters, prüfen, ob diese Finanzinstrumente für seine persönliche Situation geeignet sind. Die auf einem Demokonto erzielten Gewinne sind keine Garantie für zukünftige Gewinne. Der Einsatz eines Hebels beinhaltet das Risiko, mehr als den Gesamtbetrag des Kontos zu verlieren. Sie sind nicht verpflichtet, eine Hebelwirkung zu nutzen.

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