Wie der Sektor Quantencomputing im Portfolio Einzug halten kann, erörtern wir Dir heute. Das Thema Quantencomputing ETF`s geht einher mit einer starken Performance. Liegt auch die Zukunft der KI in diesen neuen Rechenmodellen? Vorstellung Quanten-Computer und deren Profiteure
Warum sollte man im Quantencomputing per ETF investiert sein?
Heute widmen wir uns im praxisorientierten Webinar wieder der klassischen Geldanlage mit ETFs und dabei einem der derzeit spannendsten, aber zugleich spekulativsten Technologiethemen: Quantencomputing-ETFs. Quantencomputer könnten in Zukunft Aufgaben bewältigen, bei denen selbst leistungsfähige klassische Rechner an ihre Grenzen stoßen. Von der Materialsimulation über die Entwicklung neuer Medikamente bis hin zu komplexen Optimierungsproblemen reichen die möglichen Anwendungen.
Doch anders als bei bereits etablierten Technologietrends steht Quantencomputing noch ganz am Anfang. Der heutige Markt ist mit einem Volumen von gut einer Milliarde US-Dollar vergleichsweise klein. Gleichzeitig reichen Prognosen für das Jahr 2035 bis zu 72 Milliarden US-Dollar. Anleger investieren hier also vor allem in die Erwartung einer Technologie, deren kommerzielles Potenzial sich erst in den kommenden Jahren entfalten muss.
Genau deshalb schauen wir uns in diesem Video zunächst an, was Quantencomputing überhaupt ist und warum die Technologie für Unternehmen und Anleger interessant werden könnte. Fortschritte bei der Fehlerkorrektur, milliardenschwere staatliche Förderprogramme, die Verbindung von Quantencomputing und künstlicher Intelligenz sowie erste konkrete Industrieprojekte bilden wichtige Wachstumstreiber. Gleichzeitig sorgt die mögliche Bedrohung heutiger Verschlüsselungsverfahren durch leistungsfähige Quantencomputer bereits jetzt für Investitionen in quantensichere Kryptographie.
Darum sind Quantencomputer so begehrt
Quantencomputing ist keineswegs ein einheitlicher Markt. Neben spezialisierten Unternehmen wie IonQ, Rigetti Computing oder D-Wave sind Technologiekonzerne wie IBM, Alphabet und Microsoft beteiligt. Hinzu kommen Zulieferer wie Nvidia, Infineon oder Samsung sowie Unternehmen aus den Bereichen Software, Sensorik und quantensichere Verschlüsselung. Genau diese unterschiedlichen Segmente führen dazu, dass sich auch die verfügbaren ETFs in ihrer Zusammensetzung erheblich unterscheiden.
Während einige Produkte stärker auf sogenannte Pure Plays und damit auf reine Quantencomputing-Unternehmen setzen, verfolgen andere einen breiteren Ökosystem-Ansatz. Große Technologiekonzerne können dabei die Schwankungen eines ETFs reduzieren, gleichzeitig wird das eigentliche Quantencomputing-Thema dadurch weniger konzentriert. Eine dritte Variante verbindet Quantencomputing mit KI und Halbleitern und ähnelt damit stärker einem klassischen Technologie-ETF.
In diesem Video stellen wir deshalb gleich fünf in Deutschland handelbare UCITS-ETFs näher vor: den VanEck Quantum Computing UCITS ETF, den WisdomTree Quantum Computing UCITS ETF, den iShares Quantum Computing UCITS ETF, den Global X AI Semiconductor & Quantum UCITS ETF sowie den Boreas Solactive Quantum Computing UCITS ETF. Interessant ist dabei auch, wie jung dieses Anlagethema überhaupt ist: Alle fünf Produkte wurden erst ab 2025/2026 aufgelegt und besitzen entsprechend noch keine langfristige Historie.
Zugang zum Markt der Quantencomputer
Die Unterschiede sind dennoch bereits deutlich. Der VanEck-ETF verfolgt einen breiteren Ökosystem-Ansatz und ist mit rund 760 Millionen Euro Fondsvolumen das mit Abstand größte Produkt der Gruppe. WisdomTree setzt wesentlich stärker auf reine Quantenunternehmen wie Rigetti, IonQ und D-Wave. iShares kombiniert ebenfalls Spezialisten mit großen Technologiekonzernen, während Global X Quantencomputing mit KI-Halbleitern verbindet. Der Boreas-ETF wiederum konzentriert sich auf lediglich 25 Unternehmen und ist mit einem Fondsvolumen von rund drei Millionen Euro noch ausgesprochen klein.
Gerade beim Quantencomputing ist jedoch ein genauer Blick auf die Risiken besonders wichtig. Der entscheidende technologische Engpass bleibt die Fehlerkorrektur. Erst wenn Quantenrechner zuverlässig und in größerem Maßstab arbeiten können, dürfte sich das wirtschaftliche Potenzial deutlich stärker entfalten. Fachleute rechnen laut den im Webinar vorgestellten Einschätzungen mit fünf bis acht Jahren bis zu den ersten breiteren hybriden Anwendungen. Für Anleger bedeutet dies einen entsprechend langen Anlagehorizont.
Hinzu kommen teilweise extreme Bewertungen und Kursschwankungen. Viele der spezialisierten Quantenunternehmen erzielen bislang geringe Umsätze oder schreiben Verluste. Entsprechend stark können ihre Aktien auf neue technologische Entwicklungen, Erwartungen oder auch enttäuschende Nachrichten reagieren. Die Streuung über einen ETF reduziert zwar das Risiko eines einzelnen Unternehmens, beseitigt jedoch nicht die hohen Schwankungen des gesamten Sektors.
Welches ETF Wissen ist noch notwendig?
Quantencomputing könnte damit zu den großen Technologiethemen der kommenden Jahrzehnte gehören. Ob und wann der kommerzielle Durchbruch tatsächlich gelingt und welche Unternehmen am Ende zu den Gewinnern zählen werden, ist heute allerdings noch offen. Gerade deshalb ist der Vergleich verschiedener ETF-Konzepte interessant: vom konzentrierten Pure-Play-Ansatz bis zur breiteren Mischung aus Quantenunternehmen, Halbleiterherstellern und etablierten Technologiekonzernen.
In rund 30 Minuten erhältst Du einen fundierten Überblick über die Investmentmöglichkeiten im Bereich Quantencomputing, ohne selbst eine Auswahl einzelner Aktien vornehmen zu müssen. Zusätzlich werfen wir einen Blick auf wichtige Unternehmen des Sektors und zeigen, warum Namen wie IonQ, Rigetti Computing, D-Wave, IBM, Alphabet, Microsoft oder Nvidia innerhalb der verschiedenen ETF-Konzepte eine ganz unterschiedliche Rolle spielen.
So einfach ist die ETF Geldanlage
Alle hier dargestellten Inhalte sind sowohl für Einsteiger als auch für fortgeschrittene Anleger geeignet, die ihr Wissen vertiefen möchten. Dabei bringen wir einige Beispiele näher, welche konkrete Produkte enthalten.
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Das Webinar bietet somit einen idealen Einstieg für alle, die das Potenzial von ETFs verstehen und gleichzeitig von den Vorteilen eines erfahrenen Anbieters profitieren möchten. Fragen können auch in der nächsten Sendung dann am 24. September direkt im Webinar gestellt werden. Am 29. Oktober gibt es die nächste Sendung, zu der wir Dich wieder recht herzlich einladen. Bitte diesen Link ausführen:
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Wir hoffen, beim bunten Mix aus der Welt der ETFs war einiges an Informationen für Dich dabei!
Das Video zur ETF Vorstellung über Quantencomputing
Die Analysen konzentrieren sich dabei sowohl auf Fundamentaldaten als auch auf die Charttechnik. Gern kannst Du auch den Youtube-Kanal abonnieren:

Was lässt sich im weiteren Verlauf erwarten? Alle Insights erhalten Sie in unserem Video!
Risikohinweis für die Geldanlage
Jede Investition ist mit Risiken verbunden. Jeder Anleger sollte, wenn möglich mit Hilfe eines externen Beraters, prüfen, ob diese Finanzinstrumente für seine persönliche Situation geeignet sind. Die auf einem Demokonto erzielten Gewinne sind keine Garantie für zukünftige Gewinne. Der Einsatz eines Hebels beinhaltet das Risiko, mehr als den Gesamtbetrag des Kontos zu verlieren. Sie sind nicht verpflichtet, eine Hebelwirkung zu nutzen.

