Wochenausblick Wall Street Aktien 140926
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DAX unter Druck, EZB und Ölpreis belasten, nächste Zinsanhebung der Fed wird konkret, Wirtschaftsdaten und Aktienanalysen zum Wochenstart

von Andreas Bernstein

Der DAX startet erneut leichter in die neue Woche, nachdem die EZB die Zinsen in der Vorwoche angehoben hatte. Die nächste Zinsanhebung der Fed wird schon am Montag konkret, Wirtschaftsdaten und Aktienanalysen zum Wochenstart hier.

DAX mit zweiter Minuswoche, das belastet die Börse

Erneut sahen wir eine negative DAX-Woche, die vor allem durch die EZB-Zinsanhebung belastet wurde. Sie war im Vorfeld zwar erwartet worden, bremst aber die Wirtschaft in der Eurozone weiter aus. Denn Investitionen verlangsamen sich auf Seite der Unternehmen und auch der private Sektor dürfte mit Blick auf Immobilien eher zurückhaltender agieren. Auch wenn die Bekämpfung der Inflation damit gelingen mag, sendete der Markt direkt danach negative Zeichen und holte trotz Gegenbewegung am Freitag dieses Niveau nicht mehr auf. Genau in diesem Fahrwasser bewegte sich auch der Wochenstart. Nach anfänglichem Kaufinteresse gab es vermehrte Abgaben und damit Kurse von unter 25.400 Punkten und damit nahe der Vorwochentiefs zu verzeichnen.

Die Minuszeichen der Vorwoche siehst Du hier noch einmal im Ranking:

Hintergrund war ein steigender Ölpreis zum Wochenstart, da die Lage im Nahen Osten weitere Dimensionen annimmt. Eine weitere Meerenge ist „gesperrt“ und wird zum Nadelöhr der internationalen Lieferketten. Auf diese Entwicklung gehen wir ein und ergründen auch, warum insbesondere der Technologiebereich am Montag leidet. Hierzu ist von mehreren KI-Experten und Unternehmenslenkern ein Misstrauen gegenüber der sehr schnellen Entwicklung von KI-Modellen zu vernehmen. Was genau dahintersteckt, erörtern wir im ersten Teil des Videos.

Selbstverständlich sind auch der Goldpreis, der Bitcoin, sowie der Blick auf die US-Indizes enthalten. Während es teilweise höhere Kursziele im S&P500 bis Jahresende seitens der Analysten zu lesen gibt, gerät der Nasdaq mit vorbörslichen Notierungen von weniger als 29000 Punkten in eine schwierige Situation. Der jüngste Support-Bereich wäre damit gebrochen und mit Blick auf eine kommende Zinsanhebung durch die US-Notenbank Fed in Gefahr. Ihre Wahrscheinlichkeit ist auf mehr als 80 Prozent geklettert, nachdem die Inflationsdaten in der Vorwoche keine Entspannung zeigten. Steht zudem eine weitere Zinsanhebung im Dezember an?

Wir blicken im ersten Teil direkt auf die Charts der genannten Underlyings mit dem Nanotrader, bevor wir uns wieder ausgesuchten Einzelaktien zuwenden.

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Im zweiten Teil des Videos standen erneut die Tops und Flops der Vorwoche an der Wall Street auf der Agenda. Was ist hier anzumerken?

KI-Unternehmen heute unter Druck, Dell und Apple Freitags gefragt

Bei den Tops und Flops an der Wall Street starteten wir mit Intel, denn die Aktie hat nicht nur die 100-US-Dollar-Marke zurückerobert, sondern auch mediale Aufmerksamkeit durch ein Interview des US-Handelsministers erhalten. Da die US-Regierung bereits bei einem Kurslevel von 20 US-Dollar eine Beteiligung aufgebaut hat, stehen nun hohe Milliardengewinne im Raum, die ggf. für einen „Bonus an alle Amerikaner“ genutzt werden können. Doch auch andere Unternehmen im KI-Bereich legten deutlich zu. Zu nennen sind AMD mit der Chance auf einen weiteren Rebound und vor allem Dell, die am Freitag ein neues Allzeithoch erzeugten. Damit ist Michael Dell, der Gründer des gleichnamigen Unternehmens, nun der drittreichste Mensch der Welt  und an Amazon-Gründer Jeff Bezos vorbeigezogen.

Die starke Erholung bei Oracle im Zuge der Quartalszahlen ist jedoch parallel verpufft. Alte Sorgen um die hohe Schuldenlast im Kontext der möglichen Zinsanhebung sorgten für einen Abverkauf am Freitag.

Hier siehst Du die Tops und Flops aus dem Nasdaq:

Das war letztlich auch beim Chipwert im DAX, der Infineon zu beobachten. Die Aktie ist momentan jedoch an einem starken Support und könnte dort ihre Konsolidierung beenden.

Sehr gut lief es hingegen bei Apple. Nicht nur hinsichtlich der Präsentation der neuen Produkte, zu denen auch erstmals ein faltbares iPhone zählt, sondern auch wegen der Akzeptanz höherer Preise für alte Modelle. Die Engpässe für Speicherchips sorgen für diesen Preisauftrieb, welchen nun Verbraucher einkalkulieren müssen.

Über den Verlierer der Woche aus dem Dow Jones, die Amgen-Aktie, sprachen wir ebenfalls. Das Auslaufen von Patenten in diesem Jahr und womöglich erst neue Umsatzquellen Ende 2027 lassen Fragezeichen zur aktuellen Bewertung entstehen. Einige Analysen haben das Kursziel nach der jüngsten Rallye bereits gekappt. Im Chartbild zeigt sich nun eine tiefe Konsolidierung.

Die Tops und Flops aus dem Dow Jones sind hier aufgelistet:

Nach diesen Aktienanalyse gingen wir auf Wünsche in der Community ein und sind auch kommende Woche wieder für Dich da. Hier geht es zur Anmeldung: https://www.fit4finanzen/wochenstart

Wir hoffen, beim bunten Mix an Aktien war auch Dein Favorit dabei.

Weitere Quartalszahlen an der Wall Street

In dieser Woche stehen nur noch wenige Unternehmen mit Quartalszahlen aus dem zweiten Quartal von der Wall Street auf der Agenda. Hervorzuheben sind Lennar und Trip_com. Die genauen Termine kannst Du hier an folgender Aufstellung optisch sehen:

20260912 Earnings Aktien Wall Street

Weitere Werte sind im Video ersichtlich und können sich auch von Dir gewünscht werden.

Alle genannten Aktien kannst Du 𝐨𝐡𝐧𝐞 𝐏𝐫𝐨𝐯𝐢𝐬𝐢𝐨𝐧 𝐛𝐞𝐢 𝐅𝐫𝐞𝐞𝐬𝐭𝐨𝐱𝐱 handeln.

Das Video zur Aktienmarkt-Aktienanalyse

Jeden Montag widmen sich Roland Jegen und Andreas Bernstein dem Aktienmarkt und spannenden US-Aktien näher zu. Diesmal arrangierte ich das folgende Video allein:

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Mehr Informationen

Die Analysen konzentrieren sich dabei sowohl auf Fundamentaldaten als auch auf die Charttechnik.

Was lässt sich im weiteren Verlauf erwarten? Alle Insights erhalten Sie in unserem Video!

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Aktien Research Andreas Bernstein

Risikohinweis für Trader

Jede Investition ist mit Risiken verbunden. Jeder Anleger sollte, wenn möglich mit Hilfe eines externen Beraters, prüfen, ob diese Finanzinstrumente für seine persönliche Situation geeignet sind. Die auf einem Demokonto erzielten Gewinne sind keine Garantie für zukünftige Gewinne. Der Einsatz eines Hebels beinhaltet das Risiko, mehr als den Gesamtbetrag des Kontos zu verlieren. Sie sind nicht verpflichtet, eine Hebelwirkung zu nutzen.

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