Die Entwicklung von Microsoft ist ein Lehrstück darüber, wie sich ein Technologiekonzern über Jahrzehnte hinweg immer wieder neu erfinden kann. Gegründet wurde Microsoft 1975 von Bill Gates und Paul Allen mit dem Ziel, Software für den damals noch jungen Personal-Computer-Markt zu entwickeln. Der frühe Durchbruch gelang mit dem Betriebssystem MS-DOS, das Anfang der 1980er-Jahre zum Standard für IBM-kompatible PCs wurde. Mit der Einführung von Windows etablierte Microsoft schließlich eine grafische Benutzeroberfläche, die den Massenmarkt eroberte und das Unternehmen zum dominierenden Softwareanbieter der PC-Ära machte.
Der Börsengang erfolgte 1986 und legte den Grundstein für eine der beeindruckendsten Wertsteigerungen der Börsengeschichte. In den folgenden Jahrzehnten baute Microsoft seine Marktstellung systematisch aus. Office entwickelte sich zum Quasi-Standard in Unternehmen, Windows blieb das führende Desktop-Betriebssystem, und hohe Lizenzmargen sorgten für enorme Cashflows. Gleichzeitig geriet der Konzern wegen seiner Marktmacht zunehmend ins Visier von Wettbewerbsbehörden, was Ende der 1990er-Jahre in kartellrechtlichen Auseinandersetzungen gipfelte und das Wachstum zeitweise bremste.
Die Ära nach Bill Gates bei Microsoft
Der entscheidende Wendepunkt in der jüngeren Unternehmensgeschichte kam mit dem Führungswechsel zu Satya Nadella im Jahr 2014. Microsoft verabschiedete sich schrittweise von der reinen Windows-Zentrierung und positionierte sich als plattformübergreifender Anbieter von Cloud-, Produktivitäts- und Entwicklerlösungen. Der konsequente Ausbau von Azure machte Microsoft zu einem der weltweit führenden Cloud-Anbieter, während Office 365 als Abonnementmodell stabile, wiederkehrende Umsätze generiert. Ergänzt wurde diese Strategie durch gezielte Akquisitionen, etwa im Bereich beruflicher Netzwerke, Gaming und Entwickler-Tools.
Der Geschäftsverlauf der vergangenen Jahre war entsprechend von starkem, qualitativ hochwertigem Wachstum geprägt. Microsoft profitierte früh von der Migration von IT-Infrastrukturen in die Cloud und von der zunehmenden Digitalisierung von Arbeitsprozessen. Hohe Skaleneffekte, eine breite Kundenbasis und steigende Margen festigten die Position als einer der profitabelsten Konzerne weltweit. Gleichzeitig gelang es dem Unternehmen, sich auch im Gaming- und Content-Bereich strategisch zu positionieren, ohne den Fokus auf das Kerngeschäft zu verlieren.
Solange diese Wachstumsaussichten gut bleiben, ist einem steigenden Kurs wenige entgegenzusetzen:

Wie entwickelten sich die Aktien?
Die Entwicklung der Microsoft Aktien
Die Aktienkursentwicklung spiegelt diesen Strukturwandel deutlich wider. Nach einer längeren Phase seitwärts tendierender Kurse in den 2000er-Jahren setzte ab Mitte der 2010er-Jahre ein nachhaltiger Aufwärtstrend ein. Microsoft avancierte zu einem der wertvollsten börsennotierten Unternehmen der Welt und wurde für Investoren zunehmend als defensiver Wachstumswert mit hoher Visibilität wahrgenommen. Regelmäßige Dividendensteigerungen und umfangreiche Aktienrückkäufe unterstrichen die Kapitaldisziplin des Managements.
Das Allzeithoch rückt wieder in weitere Ferne, denn nach den Earnings gab es einen nachbarlichen Rutsch. Er könnte nun direkt an die GAP-Kante führen, die wir aus dem ersten Quartal 2025 zurückgelassen haben. Hier ist ein Long-Einstieg möglich, da der langfristige Aufwärtstrend weiter intakt bleibt. Dies habe ich Dir im Chartbild konkret dargestellt:

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Fazit zur Microsoft Aktienanalyse
Der Ausblick für Microsoft bleibt trotz konjunktureller Unsicherheiten robust. Besonders die Integration von Künstlicher Intelligenz in Cloud-, Office- und Entwicklerprodukte eröffnet neue Monetarisierungspotenziale und stärkt die Bindung bestehender Kunden. Gleichzeitig bietet die enorme installierte Basis einen strukturellen Vorteil, um neue Technologien schnell zu skalieren. Microsoft steht damit weniger für disruptive Sprünge als für nachhaltige, gut kalkulierte Wertschöpfung – und bleibt für langfristig orientierte Anleger ein zentraler Baustein im globalen Technologiesektor.
Das Cloud-Wachstum war im jüngsten Quartal etwas geringer als noch zuvor, die Investitionen steigen, aber auch die Rentabilität. Dennoch notiert die Aktie schwächer. Wie sich die gesamte Bilanz einordnen lässt und welche Chancen die Aktie bietet, erörtern wir in diesem Video und blicken auf das Chartbild mit dem Tradingview-Tool.
Das Video zur Microsoft Aktienanalyse
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